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Umweltzentrum Heerser Mühle begrüßt die Pläne für einen möglichen Nationalpark in Lippe


Das Umweltzentrum Heerser Mühle

Natur erleben und erfahren: das ist das Motto des Umweltzentrums Heerser Mühle in Bad Salzuflen. Seit 1987 engagiert sich das Umweltzentrum am historischen Standort der Heerser Mühle im Bereich der Umweltbildung und des Naturschutzes.

Das 37 ha große wunderschön und abwechslungsreich gestaltete Gelände mit Gärten, Anlagen und einem großen naturnahen Spielgelände lädt große und kleine Besucher zum Entdecken, Staunen und Begreifen ein. Mit fast 40.000 Besuchern gehört die Einrichtung zu den Größten in der Region.


Ein Nationalpark ist ein klar definiertes, ausgedehntes Schutzgebiet, das seiner natürlichen Dynamik unterliegt und wirtschaftlich nicht genutzt wird. In der Regel sind es Gebiete, die ökologisch besonders wertvoll sind oder/und über natürliche Schönheit verfügen. Nationalparks dienen nicht nur dem Schutz von Pflanzen und Tieren sondern gleichzeitig auch der Erholung von Menschen (Wikipedia).

Naturerlebnisstationen und Informationszentren weisen auf Besonderheiten hin und vermitteln spielerisch Wissen. Ranger erklären Groß und Klein auf geführten Wanderungen die Natur.

Die Bundesrepublik hat in ihrer nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt im Jahr 2007 beschlossen, den Anteil der Landflächen, die sich eigendynamisch entwickeln können, auf 2% zu erhöhen. Bis dato liegt der Anteil nur bei 0,5 %.


Umweltbildung - Nationalpark Lippe

Neben dem Artenschutz ist der Bereich der Umweltbildung das zentrale Anliegen und Auftrag eines Nationalparks.

Die Errichtung eines Nationalparks wird vom Umweltzentrum Heerser Mühle auch als Chance für die bestehenden Umweltbildungseinrichtungen in Ostwestfalen Lippe gesehen.

Derzeit ist die Situation dieser Einrichtungen in NRW dramatisch: selbst etablierte Einrichtungen, die seit Jahrzehnten im Bereich der Umweltbildung und heute in der Bildung für nachhaltige Entwicklung anerkannt gute Arbeit leisten, sind vor allem aufgrund der katastrophalen kommunalen Finanzsituation in ihrer Existenz gefährdet.

Die Umweltbildungseinrichtungen können von den positiven Effekten eines Nationalparks direkt profitieren, sei es durch neue Fördergelder oder zusätzliche Förderstrukturen, verstärkte Aufmerksamkeit und Interesse am Umweltbildungsbereich insgesamt oder durch steigende Besucherzahlen in der Region.

Erfahrungen aus anderen Regionen, wie beispielsweise der Wildnisschule Nettersheim im Nationalpark Eifel belegen, dass sich die Schaffung von Nationalparken positiv auch auf bestehende Einrichtungen auswirkt.


Wichtig wird jedoch sein, die Kompetenz und die langjährigen Erfahrungen der bestehenden Einrichtungen in OWL im Bereich der Umweltbildungsarbeit für einen künftigen Nationalpark in Lippe schon in der Planungsphase zu nutzen und zu berücksichtigen.

Die Umweltbildungsangebote eines Nationalparks stellen erfahrungsgemäß inhaltlich eher eine Ergänzung als eine Konkurrenz dar. Zudem kann die Nachfrage nach Umweltbildungsangeboten in NRW laut einer aktuellen Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (anu NRW) mit den bestehenden Einrichtungen derzeit nicht ansatzweise befriedigt werden.








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